refugium 2026 - Flipbook - Seite 3
Exerzitien - Arbeitsbefreiung nach AVR
Vorwort
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Interessierte,
„Wer sich selbst Gutes tut,
schenkt auch anderen neue Kraft.“
(Unbekannt)
Dieser Gedanke begleitet durch das Auszeitprogramm 2026.
Sich selbst Gutes zu tun, bedeutet nicht Rückzug oder Egoismus, sondern die bewusste Entscheidung, die eigenen Kräfte
zu p昀氀egen, um auch für andere da sein zu können.
So, wie eine Quelle nur dann erfrischt, wenn sie immer wieder
neu gespeist wird, brauchen auch wir Zeiten des Innehaltens,
damit unsere Kräfte nicht versiegen.
Im Blick auf 2026 erinnern wir uns zudem an die KornkammerÖffnung unserer Patronin, der Hl. Elisabeth von Thüringen.
Sie ließ während einer Hungersnot im Jahr 1226 die Kornkammern des Hofes öffnen, um den Bedürftigen Brot zu
schenken. Ihr Mann, der Landgraf Ludwig IV., befürwortete
diese Entscheidung, und sie errichtete ein Spital am Fuß der
Wartburg.
Die Hl. Elisabeth hat vor 800 Jahren den Menschen das
gegeben, was sie zum Leben brauchten.
Heute verstehen wir unsere Auszeiten in diesem Sinn:
als eine Art „Kornkammer“ für Menschen, die täglich für
andere da sind – ein Ort, um sich mit dem zu versorgen,
was trägt und stärkt.
Refugium 2026 lädt ein, die Balance zu 昀椀nden: zwischen
verlässlichem Tun und der wohltuenden Unterbrechung,
die ganzheitlich stärkt. Ob mehrtägige Reise, Oasentage,
Pilgerwege, Exerzitien oder kurze Unterbrechungen:
Sie öffnen Räume zum Innehalten, neue Kraft sammeln,
Impulse wahrnehmen und durchatmen.
„Exerzitien“ (lat.) meint im Deutschen „Übungen“.
Die klassische Form der Exerzitien, als „Übungen des geistlichen
Lebens“, die auch der Regeneration dienen sollen, geht auf den
heiligen Ignatius von Loyola zurück.
Auch Franz von Assisi waren `geistliche Unterbrechungen´ wie
der Rückzug in die Stille, Meditation und Zeiten für sich mit
Gott wichtig. Er regte an, den Menschen ganzheitlich in den
`geistlichen Übungs-Weg´ einzubeziehen: Geist, Körper, Psyche,
Schöpfung, Mitmenschen und auch die Atmosphäre eines Ortes
oder das Umfeld.
Heutzutage gibt es vielfältige Exerzitien- und Auszeitangebote.
Das refugium-Programm versucht, das ursprüngliche Anliegen
von Exerzitien zeitgemäß zu verwirklichen.
Nach den „Richtlinien für Arbeitsverträge in den Einrichtungen
des Deutschen Caritasverbandes“ (AVR) können Mitarbeitende, die
im Einverständnis mit dem Dienstgeber an „Exerzitien“ teilnehmen,
bis zu drei Tage Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung der Bezüge
erhalten. (s. § 10 Abs. 5 AT AVR)
Die folgenden Veranstaltungen stehen allen Interessierten unabhängig von Religions- oder Kirchenzugehörigkeit – offen.
Wir laden Sie herzlich ein, das Angebot der Exerzitien zu nutzen,
um sich für Ihren beru昀氀ichen Alltag zu stärken.
Wir sind für Sie da und stehen für
Fragen zu den Auszeitangeboten gerne
zur Verfügung!
Stefan Fischer
Leitung Seelsorge
Wir laden Sie herzlich ein, das Programm zu erkunden und
sich die eine oder andere kleine oder große Unterbrechung
im Alltag zu gönnen.
Möge 2026 für Sie ein Jahr voller Stärkung, Zuversicht und
bereichernder Begegnungen werden!
Melanie Maier
Organisation refugium
Tel.: 07524 906-126
Fax: 07524 906-5126
Ihr refugium-Team
Stefan Fischer
Leitung Seelsorge
Melanie Maier
Organisation refugium
www.st-elisabeth-stiftung.de
refugium@st-elisabeth-stiftung.de
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