pro nobis_2027_final - Flipbook - Page 21
Nr. 16/2027
Nr. 17/2027
Menschen mit Behinderung
erfolgreich in Arbeit
begleiten
Verhalten und Umgang
mit Gewalt und Kon昀氀iktsituationen
Termin: 31.05.-01.06.2027, 09:00 - 17:00 Uhr
Termin 1: 16.03.2027, 08:30 - 16:00 Uhr
Termin 2: 13.07.2027, 08:30 - 16:00 Uhr
Ort
Bad Waldsee, Stiftungszentrale, Festsaal
Inhalt
Die beru昀氀iche Teilhabe von Menschen mit Behinderung
umfasst weit mehr als die Vermittlung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Ebenso wichtig ist die personenzentrierte Gestaltung passender Tätigkeiten und Arbeitsplätze
in Werkstätten für Menschen mit Behinderung sowie
anderen Beschäftigungsangeboten. Dieser zweitägige
Workshop vermittelt praxisnahe Methoden, um Fähigkeiten, Interessen und Unterstützungsbedarfe systematisch
zu erfassen und mit geeigneten Arbeitsanforderungen zu
verbinden.
Inhalte:
- Personenzentrierte Methoden und Zukunftsplanung
(PATH, MAPS, Discovery)
- Ermittlung von Fähigkeiten, Kompetenzen und
Entwicklungspotenzialen
- Arbeitsplatzakquise und Zusammenarbeit mit
Arbeitgebern
- Leistungen und Fördermöglichkeiten nach SGB IX
- Arbeitsplatzdesign und Arbeitsgestaltung in Werkstätten für Menschen mit Behinderung
- Passung von Kompetenzen und Tätigkeitsanforderungen herstellen
- Entwicklung individueller Arbeits- und
Beschäftigungspro昀椀le
- Anpassung von Aufgaben, Arbeitsabläufen und
Arbeitsumgebungen
- Umgang mit herausfordernden Vermittlungs- und
Beschäftigungssituationen
In einem Workshopformat wird transferorientiert an
realen Fällen aus dem Praxisalltag gearbeitet.
Zielgruppe
Mitarbeitende der Eingliederungshilfe
Teilnahmezahl
16
Leitung
Tobias Zahn, Sozialpädagoge, Trainer in Personenzentrierung und Zukunftsplanung, freier Dozent in der Sozialen
Arbeit, Zukunftsplaner und Coach für Menschen, Teams
und Organisationen
www.st-elisabeth-stiftung.de
Ort
Heggbach, Haus Georg, Seminarraum 2
Inhalt
In pädagogischen und sozialen Arbeitsfeldern kann es
immer wieder zu herausfordernden Situationen kommen,
in denen Gewalt oder aggressive Verhaltensweisen
auftreten. Ziel dieser Fortbildung ist es, Mitarbeitende
in ihrem beru昀氀ichen Alltag zu stärken und ihnen ein
sicheres, selbstbewusstes Auftreten in Gewalt- und
Kon昀氀iktsituationen zu ermöglichen. Die Teilnehmenden
entwickeln ein geschärftes Bewusstsein für den Umgang
mit herausfordernden Situationen. Sie lernen, sich in
Spannungsfeldern sicher zu bewegen und dabei nicht in
die Opferrolle zu geraten. Sie werden befähigt, auf eskalierende Situationen aktiv zuzugehen, ohne sich selbst zu
gefährden und erhalten Strategien für das Verhalten in
Stresssituationen sowie die Aufarbeitung von Vorfällen.
Die Fortbildung kombiniert theoretische Grundlagen mit
praktischen Übungen und bietet Raum für Re昀氀exion und
Austausch anhand realer Fallbeispiele.
- Theoretische Grundlagen zur Gewaltentstehung
- Moralentwicklung nach Kohlberg
- ABC-Modell zur Analyse von Verhaltensmustern
- Differenzierung zwischen Hilfe, Nothilfe und Notwehr
sowie rechtliche Grundlagen
- Grundlagen der Biomechanik (Kraftübertragung,
Hebelgesetze, Gleichgewicht)
- Schutz und Einsatz von Nervenpunkten und Körperhebeln
- Körpersprache und Wahrnehmung
- Selbst- und Fremdwahrnehmung in Kon昀氀iktsituationen
- Erkennen und Einschätzen von Gefahrenbereichen
- Passive und aktive Abwehrtechniken, Festhalte- und
Fixierungstechniken
- Fallarbeit und Anwendung sowie Analyse realer Vorfälle aus dem Arbeitsalltag
Zielgruppe
Mitarbeitende aller Fachbereiche
Teilnahmezahl
12
Leitung
Oliver Hörger, zerti昀椀zierter Anti-Aggressions©- Trainer
und Coolness©- Trainer, Träger des 2. Dan Ju-Jutsu
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